PersonativPersonativ

AGB

Version 4 · Stand 3. August 2026

Paragraf 1 Geltungsbereich (1) Diese AGB gelten für die Nutzung des Content-Publishing-Dienstes Personativ der FHC+P GmbH (nachfolgend "Anbieter") durch Unternehmer im Sinne des Paragraf 14 BGB sowie durch Verbraucher im Sinne des Paragraf 13 BGB. Für Verträge mit Verbrauchern gilt ergänzend die gesonderte Widerrufsbelehrung; bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung vorzeitig erlöschen. Paragraf 2 Leistungsgegenstand (1) Der Anbieter stellt eine Software bereit, mit der Inhalte einmal erfasst und kanal-nativ für verschiedene Social-Media- und Web-Kanäle aufbereitet, geplant und veröffentlicht werden können. Optional stehen KI-gestützte Funktionen (Textaufbereitung, Bildaufbereitung, Vorschläge) sowie die Erzeugung elektronischer Rechnungen zur Verfügung. (2) Die Veröffentlichung auf Drittplattformen (z. B. sozialen Netzwerken) erfolgt über deren Schnittstellen im Auftrag und mit den Zugangsdaten des Nutzers; deren Verfügbarkeit und Regeln liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters. (3) Die Nutzung erfolgt auf Basis eines gewählten Abonnements sowie vorab erworbener Guthaben ("Credits") für verbrauchsabhängige Zusatzfunktionen. Paragraf 3 Registrierung und Konto (1) Für die Nutzung ist ein Konto erforderlich. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Paragraf 4 Preise und Zahlung (1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Kaufs angegebenen Preise. Gekaufte Credit-Guthaben verfallen nicht. (2) Der Verbrauch erfolgt gewichtet je Vorgang (z. B. KI-Entwurf, Bilderzeugung, Transkription, Videoschnitt). Im Abonnement enthaltene Monats-Credits verfallen zum Monatsende. (3) Zahlungen werden über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. (4) Preisänderungen sind nur zulässig, wenn sie auf einer Änderung der Kostenstruktur oder gesetzlicher Vorgaben beruhen. Der Anbieter wird eine Preisänderung mit einer Frist von sechs Wochen unter Angabe der Gründe in Textform mitteilen. Dem Nutzer steht im Falle einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zu, das innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung ausgeübt werden kann. (5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen; gegenüber Unternehmern beträgt der Verzugszinssatz neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Zahlungsfrist kann der Anbieter die Leistung für die Dauer des Verzugs aussetzen und den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Gesetzliche Rechte, insbesondere weitergehende Rechte gegenüber Verbrauchern, bleiben unberührt. Paragraf 5 Pflichten des Nutzers (1) Der Nutzer ist für die von ihm eingegebenen und veröffentlichten Inhalte selbst verantwortlich und sichert zu, über die erforderlichen Rechte zu verfügen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidrigen Inhalten resultieren. (2) Der Nutzer hält die Nutzungsbedingungen der angebundenen Drittplattformen ein. Paragraf 6 Verfügbarkeit (1) Der Anbieter bemüht sich um hohe Verfügbarkeit, schuldet diese jedoch nicht unterbrechungsfrei (Wartung, höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern). Paragraf 7 Haftung (1) Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht die Haftung für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit (Paragraf 309 Nr. 7 lit. a BGB) oder für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz betroffen ist. Die Haftungsbegrenzung gilt nicht bei der Verletzung von Kardinalpflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. (2) Für Inhalte, die durch KI-Funktionen erzeugt werden, übernimmt der Anbieter keine Gewähr; eine Prüfung obliegt dem Nutzer. Paragraf 8 Datenschutz (1) Es gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters. Soweit der Nutzer personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, gilt zusätzlich der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Paragraf 9 Änderungen der AGB (1) Der Anbieter kann diese AGB anpassen. Nutzer werden bei der nächsten Anmeldung auf eine neue Fassung hingewiesen und müssen dieser zustimmen, um den Dienst weiter zu nutzen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Nutzer den Dienst nach Ablauf von vier Wochen nach dem Hinweis weiterhin nutzt, sofern er die neue Fassung nicht ausdrücklich ablehnt; auf diese Wirkung wird im Hinweis gesondert aufmerksam gemacht. Paragraf 10 Schlussbestimmungen (1) Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters.